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Bäume und Survival Nahrung aus der Natur Survival Wissen

Survival Tipp – Zapfen als Notnahrung

Dieser Survival Tipp ist eigentlich alt. Schon als junger Pfadfinder habe ich gelernt, dass Zapfen essbar sei sollen. Irgendwie habe ich mich aber nie überwinden können einen zu essen. Wie Du Zapfen als energiereiche Survival Notnahrung einsetzen kannst lernst Du in diesem neuen Survival Tipp.

Was sind Zapfen und warum sind diese sinnvolle Survival Nahrung?

Die Fruchtstände von Nadelbäumen. Und was ist der Sinn einer Frucht? Genau, damit will sich der Baum fortpflanzen und kleine neue Bäume schaffen.
Alles schön und gut, aber was hat das mit uns Survivalisten zu tun?

Der sichtbare Teil des Zapfens ist eigentlich nur eine Art Hülle um die Samen vor Umwelteinflüssen und gierigen Notnahrungssuchenden zu schützen.
Spezialisierte Vögel, wie zum Beispiel der Fichtenkreuzschnabel haben sich darauf spezialisiert diese Hülle zu öffnen um an die energiereichen Samen zu gelangen.

Wichtig ist, dass Du erkennst, dass diese Samen Deine Überlebenszeit verlängern. Ich höre schon den Einen oder die Andere sagen, aber bringt das wirklich was? Ist das Bücken und Aufheben der Zapfen mit anschliessendem Aufschneiden nicht mehr Energieaufwand als das Essen der Samen bringt?
Die Antwort ist klar und deutlich: Es macht Sinn. Du kannst diese Zapfen beim Vorbeigehen meist in großer Zahl sammeln. Und am Abend im Lager die Zapfenschuppen zu entfernen wird Deinen kcal-Verbrauch auch nicht nennenswert erhöhen.

Die Samen sind fettreich. In einem Zapfen sind abhängig von der Art zwischen 10 und 50 dieser Samen zu finden. Also lohnt sich der “Aufwand” allemal.

Zapfen als Klopapier Ersatz?

In dem Video spreche ich ja auch von Zapfen als Klopapier Ersatz. Wenn Du Dich dafür interessierst, ist vielleicht dieses Video das Passende für Dich.
Survival Hygiene: Klopapier improvisieren

PS: Diesen in 600 andere Survival Tipps findest Du in meinem Survival Buch