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Übernachten ohne Schlafsack / Survival Unterkunft Praxis

Übernachten ohne Schlafsack muss besonders in der kalten Jahreszeit gut geplant werden. Schnell kann ein thermischer Notfall das Survival Training in eine echte Survival Situation verwandeln.

Die Isolierung entscheidet!

Bei der Isolierung musst Du Dir zu Beginn Gedanken über Deinen Schutz vor der Bodenkälte machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine kühle Nacht ohne ausreichende Bodenisolation nicht gut machbar ist. Ich musste abbrechen aber trotzdem viel gelernt.
Im Video siehst Du mich als Teilnehmer bei einem Biwak Intensiv Kurs bei Hans Müllegger  – Ich baue ein A-Frame-Shelter und übernachte bei 2°C Celsius Außentemperatur ohne Schlafsack im Wald.

A-Frame Shelter Survival

Vorbereitung ist das A und O!

Wenn Du mit einem privaten Survival Training beginnst und eine Nacht ohne Schlafsack übernachten willst, dann muss Du einen guten Plan erstellen und Vorkehrungen treffen. Hier ein paar Tipps:

  • Dein erster Versuch ohne Schlafsack sollte nicht in der kalten Jahreszeit erfolgen
  • Achte auf ein Backup, also die Möglichkeit einfach und rasch bei Problemen an einen sicheren und warmen Ort zu gelangen. Das kann eine feste Unterkunft oder ein vorbereiteter Platz mit TARP und Schlafsack sein.
  • Langsam angehen: Bau mal ein Survival Shelter und beobachte es über einen längeren Zeitraum. Wo entstehen Schwachstellen? Kommt Regen durch? So kannst Du Erfahrungen sammeln und Dich sinnvoll auf Deine erste harte Nacht vorbereiten
  • Beginne im Kleinen: Fange an mit Bodenisolation zu experimentieren. Wie dick muss die Laubschicht sein? Wie sieht es mit Reisig aus? Versuche auch mit Gras oder Holz eine Unterlage zu bauen.
  • Testen, testen und nochmals Testen: Wenn Du von einer Übernachtung bei Minus in der Wildnis träumst musst Du um es dann auch wirklich fein zu haben im Vorfeld viele Dinge versuchen. Teste Standorte, Isolationsmaterialien, Bauformen usw.

Survival Schnee Biwak DSCN1799

Aufgeben ist keine Schande!

Wenn Du bei Deinen Versuchen mal aufgeben musst, weil es einfach nicht passt, dann ist das keine Schande. Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Doch versuche dennoch Deine Komfortzone ein wenig zu überschreiten. Das wird Dich auch im Fall des Aufgeben erhobenen Hauptes nach Hause oder in die sichere Unterkunft gehen lassen. Schliesslich hast Du ja noch ein Wenig durchgehalten.

Analysiere auch ganz bewusst, was dieses mal nicht gepasst hat und führe darüber ein Survival Journal. Das wird Dir helfen Deine Erfahrungen zu behalten und auch später abrufbar zu machen.

 

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Survival, Wildnis & Natur Trainer mit Spezialgebiet Survival Nahrung.
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