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Handschuh oder Fäustling bei Kälte?

Was ist besser bei Kälte? Handschuh oder Fäustling? Meine Antwort erfährst Du in diesem Survival Blog Beitrag inklusive Video.

Wenn Du nicht das ganze Video ansehen willst, dann die Antwort in Textform.

Fäustling ist wärmer

Es ist auch ganz logisch, dass ein Fäustling wärmer als der klassische Handschuh ist. Warum?
Weil alle Finger in einem Raum zusammengefasst sind und somit gleichmäßig mit Wärme versorgt werden.

Der Trick im Winter Survival bzw. im “Kampf” gegen die Kälte ist ein Mikroklima zu schaffen.
Also einen Raum, den Du mit Deiner eigenen Körperwärme oder mit externen Hitzequellen auf einer
sicheren Temperatur halten kannst.

Mit sicherer Temperatur meine ich die Kerntemperatur von 37°C Deines Körpers.
Und da hat der Fäustling gegenüber den Handschuh immer die Nase vorne.

Fäustlinge haben auch Nachteile

Alles im Leben hat Vorteile und auch Nachteile. Mit Fäustlingen bist Du in Deiner Feinmotorik
deutlich eingeschränkt. Auch das ist logisch, schliesslich sind Deine Finger in einem Raum
zusammengefasst und können nur gemeinsam greifen.

Doch in der Regel reicht es für die meisten Tätigkeiten aus. Außer beim Feuermachen und
anderen feinmechanischen Aktivitäten haben Handschuhe einfach die bessere Handhabung

Also – Kombiniere die Vorteile und setze Beide ein!

Ja, das ist mein Ernst – ich verwende einen dünnen Handschuhe und Fäustlinge in Kombination.
Wirf einen Blick auf genau die Stelle in meinem Video und schau was ich damit konkret meine
und welche Ausrüstung ich einsetze. Die Stelle im Video findest Du hier (klicken).

Lange Rede kurzer Sinn – Was ist besser bei Kälte?Handschuh oder Fäustling?
Wenn Du Wärme suchst der Fäustling und wenn Du feinmotorische Tätigkeiten
verrichten musst der Handschuhe. Oder aber die kombinierst diese beiden Systeme mit einander.

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Ein Gedanke zu „Handschuh oder Fäustling bei Kälte?

  1. Hallo Reini.
    Reini, das was Du bzgl. der Fäustlinge und normalen Handschuhe in der kalten Zeit bzgl. der Wärmeerhaltung und Co herausgefunden hast und machst habe ich auch – recht schmerzhaft und im Denkgebäude das es immer ´normale Handschuhe´ sein müssen gefangen – durch viel unangenehme praktische Erfahrung genauso ebenfalls herausgefunden. Bin also durch viel in der Kälte sein und Experimentieren zu genau denselben Schlüssen und dem exakt selben Resümee gelangt.
    Ich habe 15 Winter vollständig draussen gelebt und dabei bin ich irgendwann ebenfalls auf die Erkenntnis gekommen das es sch…. ist mit normalen Handschuhen draussen bzw. in der Kälte zu sein wenn man seine Finger warm bzw. überhaupt auch ´nur´ lebendig und am Leben behalten will… Ich habe dann Lederfäustlinge gekauft die dick mit Lammfell gefüttert waren – und wußte ab dem – eiskalten – Tag das es nichts Besseres für meine Hände und Finger gibt als wie genau solche Fäustlinge (und ja, für mich müssen es solche Lederfäustlinge mit Wollfütterung drin sein – denn die sind am natürlichsten – und in Synthetik fühle ich mich einfach nicht wohl). Und ja, auch ich nehme bei großer Kälte – natürlich – den Daumen aus diesen raus und behalte ihn bei den vier anderen Fingern im Handschuh – bzw. in den Handschuhen. Um ihn ebenfalls schön warm – wie die anderen vier Finger – zu (be-)halten. Jedoch hattest Du gezeigt das Du dann eine Faust im Fäustling machst. Ich nicht. Ich nehme den Daumen IN die anderen vier Finger – die ich schützend um ihn herum lege. Denn dadurch wird zweierlei erreicht : 1. wird er wesentlich viel einfacher wesentlich viel wärmer gehalten (und die anderen vier Finger durch ihn wohl ebenfalls) und 2. wird energetisch dadurch (esoterische Zusammenhänge des energetischen Systems des Menschen) meine Energieabgabe an die Umwelt reduziert so das ich nicht so viel Energie verschwende bzw. mein System energetisch im Oberkörperbereich mehr geschlossen ist so das ich darüber weniger Unangenehmes aufnehme und weniger Nützliches abgebe – ich glaube so wird es auch im Taoismus gemacht und von taoistischen Kampfkünstlern ´in schwierigen Situationen`praktiziert). Das wären also beides ( a) natürliche Lederfäustlinge mit z.B. Lammfell darin verwenden anstatt synthetische Fäustlinge zu verwenden und b) Daumen IN die anderen vier Finger zu nehmen anstatt ihn faustgleich an die anderen nur äußerlich anzulegen) noch Sachen die Du noch ausprobieren könntest.
    Darüberhinaus hatte ich dann natürlich dasselbe Problem wie Du das ich zwar (wesentlich viel) wärmere Hände als wie in Handschuhen behielt aber feine Arbeiten (z.B. Schlösser öffnen mit einem Schlüssel, den Hosenstall aufmachen wenn ich mal muß und und und) nicht gut (oder auch gar nicht) damit machen konnte.
    Da hatte ich dann ebenfalls die Idee in diesen Fäustlingen noch normale Handschuhe – allerdings aus Merinowolle um a) es natürlich zu halten und um b) bessere Wärme zu erzielen und um c) es nicht zu voluminös zu haben) – zu tragen. Was HERVORRAGEND funktioniert.
    Und bei sehr tiefen Temperaturen bevorzuge ich diese Zweier-Kombi absolut.
    Bei nicht so tiefen Temperaturen lasse ich die Woll-Finger-Handschuhe aber aus und steige ´barhändig´ in die Fäustlinge – das reicht so absolut – ich muß und will es ja nicht gleich übertreiben und nicht sinnlos unnötige Bekleidungsschichten tragen wenn es nicht sein muß !!! Und so habe ich – bei hohen Temperaturen (so über Null oder 5 Grad) dann die Möglichkeit für filigrane Arbeiten rasch die Fäustlinge auszuziehen und ´barhändig´ an das Ganze zu gehen und bei tieferen Temperaturen (so ab unter Null grad und Co) die Fäustlinge auszuziehen und in den Merino-Fingerhandschuhen dann die filigraneren Arbeiten zu erledigen. Diese Kombi ist für mich unschlagbar – und ich habe ein wenig Praxis im Draussen sein in größerer Kälte über lange lange Zeit.
    Daher bestätige ich rundweg alles was Du hier im Video zu Handschuhen und Fäustlingen gesagt hast.
    Apropos : ab und an kann man auch solche Fäustlinge kaufen bei denen das Vorderteil bei Bedarf auch ´abgenommen´ und über den Rest des Handschuh´s geklappt werden (an ihm via Knopf dann entsprechend befestigt werden) kann – und man hat dann noch `Fingerhandschuhe´an, die die ersten zwei Fingerglieder und das erste Daumenglied frei lassen – so das man blitzschnell ein und denselben Handschuh zum Fäustling bekommt aber auch zum ´fingerfreien Fingerhandschuh´. Das ist in milderen Wintern ebenfalls eine gangbare und praktische Lösung für mich gewesen und es funktioniert so ebenfalls erstaunlich gut. Das Handschuh-Modell – wenn auch nicht besonders verbreitet – ist also ebenfalls eine wunderbare Sache für Menschen in Kälte.
    Noch kurz zu Synthetik kontra Natur. Ich nehme oft anders und mehr als `normale Menschen` wahr. Und mit dieser Wahrnehmung nahm ich immer wahr das mein Energiefluß – bzw. der Energiefluß feinerer Energien zwischen mir und meiner Umwelt in Synthetik-Kleidung IMMER extrem stark gestört ist – und es gar schmerzhaft für mich sein kann in Synthetik-Klamotten und Co zu sein. Und das dies aber NIE der Fall in reiner Naturkleidung ist.
    In einer Feng-Shui-Ausbildung lernte ich dann etwas von der Traditionellen Chinesischen Medizin kennen in der meine Wahrnehmungen absolut bestätigt wurden : es heißt dort das alle Synthetik nur den Yin-(kühlend, dämpfend) aber nicht den Yang-Anteil (kräftigend, wärmend) durchläßt. Was bewirkt das ? Nun, genau die Disharmonie die ich physisch fühlen kann. Und… das man in Synthetik nicht nur besser Erkrankungen wie Krebs etc. bekommen kann – durch Energie-Unterversorgung und Energie-Disharmonie der Körper-Gewebe dadurch in dieser Synthetik und dadurch bewirkter bzw. ´geholfener´ Zellentartung – sondern auch schneller und eher friert und energetisch geschwächter ist als wie in reiner, hundertprozentiger Naturkleidung – in der harmonisch Yin- und Yang-Anteile der Energie durchgelassen werden und den Körper (und Geist etc.) harmonisch und natürlich gleichermaßen nach Bedarf versorgen. Das heißt : Du frierst in einer Fleece-Jacke eher als in einer Wolljacke – wenn beide vergleichbar dick und schwer sind. Und bist in Ersterer ständig müder, erschöpfter und (yang-)energie-unterversorgter als wie in Letzterer. So – das noch zur Wärmeerhaltung im Winter bzw. in der kalten Jahreszeit.
    Probiere es einfach mal aus : und schau selbst ob ich Recht habe oder nicht.
    Grüße,
    Govinda Hohmann

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