Bäume und Survival

Baumsäfte und Säfte von Bäumen

Birke, Ahorn und Co. sind bekannte Saftbäume. Soll heißen, dass Du im Frühjahr von diesen und anderen Bäumen zuckerhältigen Saft abzapfen kannst. Wie das geht und warum Du dies auch tatsächlich versuchen sollst erfährst Du in diesem Blog Artikel.

Die Idee ist so alt wie die Menschheit. Nach der Winterruhe der Bäume regt sich wieder das Leben. Im Winter halten Laubbäume eine sogenannte Saftruhe. Macht auch Sinn, denn Wasser gefriert bekanntlich bei Minusgraden und wer schon mal eine Wasserführende Leitung im Winter hat gefüllt lassen weißt was passiert.
So lässt auch der Baum seine “Leitungen” vor dem Winter ab und wartet auf das Frühjahr und auf höhere Temperaturen.

Die Tage werden länger und somit auch die Sonnenstunden sowie die Temperaturen. Darauf haben die Bäume nur gewartet. Nach und nach wird die “Zuckerfabrik” Baum wieder hochgefahren und Wasser aus dem Boden nach oben gepumpt. Naja, gepumpt ist vielleicht nicht das richtige Wort und außerdem ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz im Klaren wie die Bäume im Frühjahr nach der Saftruhe überhaupt wieder Wasser bis in die oberste Krone befördern können. Uns ist das ganz einfach völlig egal. Hauptsache sie tun es.

Und genau das ist der Punkt. Wir können dieses Baumwasser anzapfen und verwenden. Im Survival und Bushcraft geht man meist sehr “primitiv” ans Werk und sticht mit dem Messer in den Baum. Aus dem Loch tropft dann der Baumsaft und mit einem Gefäss versucht man dann diesen aufzufangen. Klar, das geht gut.

Natürlich geht das auch ein wenig “zivilisierter”. Mit einem Bohrer 2 cm in Baum ein 7 bis 8 mm starkes Loch bohren und einen Schlauch einstecken. Diesen Schlauch leiten wir dann in eine Plastikflasche und ernten so das köstliche Nass.

Pflanzenwasser Ahronsaft zapfen

Welche Bäume sind nun verwendbar?
Birken und Ahorn sind die Klassiker. Doch auch andere Birkengewächse wie Weissbuche oder Erle geben Baumsäfte ab. Und wer die Walnuss kennt, hat nun auch die Chance Nusswasser zu zapfen. Auch Bäume aus der Familie der Malven also die Linden sind verwendbar, wenn auch nicht so ergiebig wie die bereits genannten. Auch schon mal eine Ulme versucht?

Wenn Dich das Thema interessiert, dann komm doch zu meinem Baumsaftseminar 2016 vorbei. Wir lernen alle Bäume kennen und legen praktisch Hand an.

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