Wilderness Survivial

Isolation und Dämmung improvisieren

Wenn es Draußen kalt ist und man in die missliche Lage gerät eine Notunterkunft aufbauen zu müssen kommt man an dem Thema Isolation einfach nicht vorbei. Übernachten bei Minus im Freien ohne Schlafsack bedarf Etwas Survival Wissen wie man dennoch Isolation erreicht.
Bei Regen und Wind soll das Material auf vor diesen Elementen Schutz bieten. Alles in Allem keine leichte Aufgabe, doch was ist schon einfach im Survival?

Natürliche Materialien zum Isolieren
Beim Bau einer Notunterkunft versucht man logischerweise immer Materialen die in der direkten Umgebung zur Verfügung stehen. So schont man seine eigenen Ressourcen da man unnötiges Hin- und Herlaufen vermeidet. In der Regel stellt das kein Problem dar, doch manchmal hat man nicht wirklich viel Isolationsmaterial zur Verfügung – Zumindest auf den ersten Blick…

Natürliche Materialien in der direkten Umgebung nutzen – Doch leichter gesagt als getan.

Doch welche Materialien kann man nun verwenden?

  • Laub: Ideal im Herbst
  • Reisig von Nadelbäumen: Der Vorteil ist, dass Reisig ganzjährig zur Verfügung steht
  • Gräser bzw. Heu: Im Sommer und Herbst eine gute Sache
  • Rohrkolben: Ganzjährig verfügbar, aber nur Naturschutz und nur an See und Flussmündungen in ausreichender Menge verfügbar.
  • Moose: zum Abdichten ideal
  • Farne: Außer im Winter und Frühjahr verfügbar – jedoch eher als Regenschutz verwendbar
  • Steine: Ja, aber wenig Isolationswirkung
  • Erde: Sehr gute Eigenschaften – kühl im Sommer – warm im Winter.
  • Eis und Schnee: Man denke nur an ein Iglu um die Isolationsfähigkeit von Schnee zu erkennen. In Alaska wurden die Außenwände von Erdhäuser nochmals mit Eis- bzw. Schneeblöcken gedämmt.
  • Luft: Luftpolster in den Materialien machen die Isolation aus. Auch versucht man beim Sitzen oder Liegen Luft zwischen den Boden und der Unterlage zu bekommen -Beispiel ist das Feldbett

Ein guter Tipp ist sich an den Bauten von Wildtieren zu orientieren. Nicht umsonst haben Füchse und Dachse Erdbauten oder Eichhörnchen ihre Kobeln hoch in den Bäumen mit Isolationmaterial ausgepolstert und gedämmt. Besonders die Kobel sind einen genaueren Blick würdig – schließlich halten Eichhörnchen Winterruhe und überleben den Winter nur in diesem selbst gemachten Bauten. Andere Tierbauten findest du auf Tierspuren.net


Urban Survival – Papier als Dämmung einsetzen

In der Zivilisation ist Papier wohl die Nummer Eins unter den Notisolationen. Zusammen geknüllt und dicht gepackt ergibt Papier einen guten Dämmwert. So kann man die eigene Kleidung mit Papier ausstopfen oder als Notschlafsack einen Müllsack.

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