Survival Lexikon

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Abri ist eine Notunterkunft und wird auch Rock Shelter genannt. Das Wort Abri ist Französisch und bedeutet soviel wie Unterstand. Und diese Bezeichnung trifft es auch – ein Abri ist ein Felsvorsprung der als Dach Schutz vor Wind und Wetter bietet. Abris sind seit der Steinzeit in Verwendung. Ausgrabungen überall auf der Welt zeigen, dass Abris in allen Kulturen verwendet wurden. Das Abri kann auch erweitert werden. Zum Beispiel können zusätzliche Wände mit Holz in der Hauptwindrichtung gebaut werden. Auf den Standort der Feuerstelle muss beim Lagern in Abris geachtet werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das Feuer nicht direkt unter dem Felsdach gesetzt werden sondern ein Wenig vor dem Überhang um Absprengungen durch die Hitze des Lagerfeuers zu vermeiden.

Akupressur: Ist eine chinesische Heiltechnik die Krankheiten und Beschwerden mittels Druck auf Energiepunkte am Körper lindern soll. Als Survivalist sollte man die wichtigsten Akupressurpunkte zum Beispiel für Kopfschmerzen, Bronchitis, Schnupfen oder Halsschmerzen kennen und sicher anwenden können. Buchtipp zum Thema: Heilende Punkte – Akupressur zur Selbstbehandlung von Krankheiten

Auskultieren ist das Abhorchen des Herzens, der Lunge und der Darmtätigkeit für medizinische Zwecke. Es gibt bestimmte Punkte, sogenannte Auskulatationspunkte besonders beim Herzen, die über die Gesundheit des Patienten Auskunft geben.

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Babyzelle: Ist eine Type von Batterien.

Blackout ist eine lange anhaltender und großflächiger Stromausfall, der durch Überlastung des Stromnetzes entstehen kann.Ein Blackout der Stromversorgung wird auch im Zivilschutz als mögliches Szenario angesehen und sollte somit ein Standard bei der Krisenvorbereitung sein. Informationen zu Vorbereitung Blackout

Bussole ist ein Kompass, der eine Peilung möglich macht.

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EPA ist die Abkürzung für Einmannpackung. EPA sind Nahrungsmittelrationen die beim Militär einen Soldaten für zumindest einen Tag mit Nahrung versorgen soll. Die deutsche Bundeswehr nennt die Einmannpackungen EPa, das österreichische Bundesheer verwendet den Ausdruck KV ( Kaltverpflegung )

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Feuerbohren: Ist eine Survivaltechnik zum Entzünden eines Feuers. Anleitung gibt es hier -> Feuermachen

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Glock Feldmesser: Das Glock Messer ist ein günstiges, robustes und vielseitiges Messer mit feststehender Klinge. Das Glock Messer ist in 2 Versionen erhältlich. Mit bzw. ohne Säge am Klingenrücken. Die Klinge ist nicht rostfrei. Im Griffstück ist ein Hohlraum der für die Aufbewahrung von Streichhölzer, Angelhacken oder anderen kleinen Gegenständen genutzt werden kann.

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Heilige Survival Reihenfolge zeigt an welcher Reihenfolge Survival-Tätigkeiten erfüllt werden müssen:
1. Unterkunft
2. Feuer
3. Wasser
4. Nahrung
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Jon Young: Ist ein US-amerikanischer Naturalist und der erste Schüler von Tom Brown Jr. Jon Young leitet nun sein eigenes Institut und Wildnis Schule, die Wilderness Awareness School. Jon ist auch der Vater des Kamana Programmes. Mehr Infos zu Kamana und Jon Young.

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Kartoffelturm: Ist eine besondere Form von Gartenbeeten zum effizienten Anbau von Kartoffeln. Mehr Infos und Bauanleitung Kartoffelturm.

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Lean to: Ist eine Schutzunterkunft für das Wilderness Survival.

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Notbehausung: Geben Schutz vor Wind, Regen und Kälte – aber auch Sonne und Hitze. Beliebte Notbehausungen sind das Lean-to, Trümmerhütte oder natürliche Behausungen wie Höhlen, Felsvorsprünge und umgestürzte Bäume.

Nehberg ist der Name DES deutschsprachigen Survivalexperten. Rüdiger Nehberg – oder Sir Vival – hat das Thema als Erster im deutschsprachigen Raum mit Büchern und Vorträgen etabliert und nachhaltig geprägt. Rüdiger Nehberg ist der Autor vieler Survivalbücher und setzt sich für den Schutz südamerikanischer Indianer ein.

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OODA ist die Abkürzung für das Konzept von Observation, Orient, Decide and Act. Dieser Entscheidungskreislauf wurde von John Boyd entwickelt um kritische Situationen bewerten und richtig reagieren zu können. Im Survival ist dieser Kreislauf ebenfalls sinnvoll anzuwenden.

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Prepper: Ist ein Begriff aus dem Englischen und steht für Prepare, also Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen. In der Regel geht es beim “Preppen” um Urban Survival.

Primitive Jagdwaffen sind steinzeitliche Jagdwaffen wie Bögen, Speere und Schleudern. In Survival-Situationen können diese mehr oder weniger rasch improvisiert werden um Nahrung zu beschaffen.

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Rock Shelter: Sind Unterkünfte die von Jäger und Sammler genutzt wurden und werden. Rock Shelter werden nicht gebaut sondern sind natürlichen Ursprungs. Felsvorsprünge, Höhlen hinter Wasserfällen und Überhängen. Rock Shelter kommen weltweit vor – auch in den Alpen. Zum Beispiel das Jägerlager Hohle Stein von Vent

Rohrkolben ist eine wichtige Pflanze im Survival! Rohrkolben bietet Nahrung in Form von Stärke und Proteinen und ist als Zundermaterial einsetzbar.

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Spurenkiste: Eine Kiste, die mit Erde oder Sand befüllt ist um das Spurenlesen zu erlernen.

Survival Training: Ist eine Ausbildung um Survivaltechniken zu erlernen. Survival Trainings können in Wochenendkursen oder auch Wochenkursen abgehalten werden. Sinnvoll ist eine Ausbildung, die periodische Einheiten über einen längeren Zeitraum vorsieht. So können die Survivaltechniken besser vertieft und verinnerlicht werden. Zum Kursprogramm von Survivaltraining von survival24.org

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Urban Survival: Überleben in städtischen Gebieten bei Katastrophen.

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Verbrennung: Sind Verletzungen die durch Hitze entstehen und im Zuge der Ersten Hilfe versorgt werden. Weitere Informationen zur Erste Hilfe Verbrennungen.

Vakuumieren: Ist eine Methode um Lebensmittel länger haltbar zu machen in dem das Lebensmittel in einen Plastikbeutel unter Vakuum luftdicht und wasserdicht verpackt ist. Vakuumieren ist eine Methode um Lebensmittel zu konservieren. Infos zu Vakuumieren

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White-Man-Survival ist die Bezeichnung von Krisenvorbereitung und Urban Survival aus Sicht der Anhänger des reinen Wilderness Survival, so wie zum Beispiel Tom Brown Jr. es lehrt.

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X21: Ist die Bezeichnung für eine Taschenlampe. Der vollständige Name lautet Led Lenser X21 und ist eine der hellsten Taschenlampen am Markt.

Xylitol ist ein Zuckeraustauschstoff, der im Gegensatz zum herkömmlichen Zucker gegen Karies wirkt. Klingt verlockend süßen Zucker zu essen und den Zähnen sogar zu helfen kariesfrei zu bleiben. Xylitol Kaugummis sind ein gute Ergänzung zum Zähneputzen und sollten direkt nach dem Essen gekaut werden. Die finnische Armee setzt Xylitol-Kaugummis bei Feldeinsätzen ein.

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