Japanischer Staudenknöterich

Der japanische Staudenknöterich ist ein böses Unkraut – Ja sehr böse und lässt den betroffenen Gärtner fast wahnsinnig werden.
Die Bekämpfung des Staudenknöterich ist Alles andere als leicht und braucht Zeit – viel Zeit. Genauer gesagt ca. 7 bis 10 Jahre um die Pflanze nachhaltig zu schwächen.

Aber warum nur bekämpfen ohne einen Nutzen daraus zu erzielen, denn der japanische Staudenknöterich ist essbar. Jawohl – Essbar!
Genauer gesagt sind die jungen Triebe und auch die Wurzel essbar. Und dem nicht genug – der japanische Staudenknöterich wird in der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin unter dem Namen Hu Zhang als Heilmittel eingesetzt.

Verwendung – Blätter und Wurzel

Blätter: Die jungen Triebe des Staudenknöterich lassen sich sehr gut in Salaten, Suppen oder als Beilage kochen. Auch Roh kann man den Knöterich geniessen. Normalerweiser breitet sich der Staudenknöterich sehr rasch über das gesamte Gartenjahr aus, also hat man immer neuerlich frische Triebe zur Verfügung. Und wer brav an der Bekämpfung arbeitet, der muss ohnehin jede Woche mähen und hat immer frische Triebe zur Verfügung.

Wurzel: Wer schon mal nach der Wurzel des japanischen Staudenknöterichs gegraben hat weiß, wie stark und dick die Wurzeln werden können. Im Spätsommer können die Wurzel gegraben werden und geschält gekocht werden.

Wo sucht man am besten nach dem japanischen Staudenknöterich?
Man sucht diese Pflanze nicht, man findet sie einfach. Im Ernst, das Kraut ist einfach überall in der Nähe von menschlichen Siedlungen zu finden. An Flüssen, Straßen, auf Schuttplätzen und auch an Waldrändern.

Heilwirkungen in der chinesischen Volksmedizin

  • Hautkrankheiten
  • Blutreinigend
  • Abführend
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Stärkung des Immunsystems
  • Antioxidationsmittel, also wirkt angeblich vorbeugend gegen Krebs

Achtung bei der Einnahme!
Schwangere und Stillende Frauen sollten die Pflanze therapeutisch und sicherheitshalber auch als Notnahrung meiden!

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