Beschreibung
Dieser wiederverwendbare Notfallschlafsack ist eine besonders kompakte und leichte Ergänzung für Camping, Wandern, Trekking, Bushcraft und andere Outdoor-Aktivitäten. Mit einer Größe von etwa 200 x 90 cm bietet er ausreichend Platz für eine Person und kann im Ernstfall dabei helfen, den Körper vor Wind, Nässe und Auskühlung zu schützen. Gerade bei unerwarteten Wetterumschwüngen, einer Verletzung, Orientierungsproblemen oder einer ungeplanten Nacht im Freien kann ein solcher Notfallschlafsack zu einem entscheidenden Bestandteil der persönlichen Sicherheitsausrüstung werden. Das Modell wiegt lediglich etwa 110 g, lässt sich klein zusammenfalten und wird in einer passenden Aufbewahrungstasche geliefert. Dadurch findet es problemlos in einem Wanderrucksack, einer Jackentasche, einem Survival-Kit, im Handschuhfach oder in einer Notfallausrüstung Platz.
Die Außenseite des Notfallschlafsacks ist in auffälligem Orange gehalten. Diese Signalfarbe ist in einer Notsituation besonders hilfreich, weil sie sich deutlich von natürlichen Umgebungen wie Wald, Wiese, Felsen oder Schnee abhebt. Rettungskräfte, Suchmannschaften oder andere Wanderer können die orangefarbene Fläche unter Umständen wesentlich leichter erkennen als eine Person in dunkler oder unauffälliger Kleidung. Die silberfarbene Innenseite besitzt eine Aluminiumbeschichtung, die einen Teil der vom Körper abgegebenen Wärmestrahlung zurückwirft. Dadurch wird die vorhandene Körperwärme besser im Inneren gehalten. Der Notfallschlafsack erzeugt allerdings keine eigene Wärme und ersetzt keinen vollwertigen, isolierten Schlafsack. Seine Aufgabe besteht vor allem darin, den Wärmeverlust zu reduzieren und einen zusätzlichen Schutz gegen Wind und Feuchtigkeit zu schaffen.
Genau auf diese Gefahr weist auch Outdoor- und Survival-Experte Reini Rossmann immer wieder hin. In seinem Video über einen Gegenstand, der seiner Meinung nach unbedingt in ein Survival-Kit gehört, erklärt er, dass Unterkühlung in unseren Breiten häufig unterschätzt wird. Viele Menschen denken bei einer Überlebenssituation zuerst an Nahrung, Wasser, wilde Tiere, Messer, Feuerstahl oder Angelzubehör. Diese Dinge können durchaus nützlich sein, doch die unmittelbare Gefahr durch Kälte, Wind und Nässe kann wesentlich schneller kritisch werden. Reini Rossmann verfolgt bei seinen Survival-Trainings deshalb den Grundsatz, zuerst jene Probleme zu lösen, die einen Menschen am schnellsten handlungsunfähig machen oder töten können. Der Schutz vor Unterkühlung steht dabei sehr weit oben auf der Prioritätenliste.
Für eine gefährliche Auskühlung sind nicht ausschließlich Minusgrade notwendig. Bereits deutlich höhere Temperaturen können problematisch werden, wenn Kleidung und Körper durch Regen oder Schweiß nass sind und gleichzeitig Wind aufkommt. Der sogenannte Windchill-Effekt sorgt dafür, dass der Körper schneller Wärme verliert. Feuchtigkeit verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Besonders nach einer Verletzung, bei Erschöpfung oder wenn eine Person längere Zeit unbeweglich bleiben muss, kann die Körpertemperatur schneller absinken als erwartet. Selbst an einem warmen Tag können die Temperaturen in der Nacht deutlich zurückgehen. In höheren Lagen, im Wald oder bei wechselhaftem Wetter kann die Situation innerhalb kurzer Zeit unangenehm und im schlimmsten Fall gefährlich werden.
Der Notfallschlafsack wird ähnlich wie ein gewöhnlicher Schlafsack verwendet. Die Person steigt hinein und wird dadurch auf mehreren Seiten von dem wind- und wasserdichten Material umgeben. Im Vergleich zu einer offenen Rettungsdecke kann der Schlafsack nicht so leicht verrutschen oder vom Wind weggeblasen werden. Die geschlossene Form hilft dabei, die warme Luft rund um den Körper besser zu halten. Das Material verhindert außerdem, dass Wind unmittelbar an die Kleidung gelangt. Bei Regen, feuchtem Untergrund oder Schnee bietet es einen zusätzlichen Schutz vor eindringender Nässe. Dennoch sollte nach Möglichkeit immer eine isolierende Unterlage verwendet werden, denn die Aluminiumbeschichtung schützt nur begrenzt gegen den Wärmeverlust zum kalten Boden. Eine Isomatte, trockene Kleidung, Laub, Gras, Zweige oder andere geeignete Materialien können helfen, die Bodenkälte zu reduzieren.
Reini Rossmann betont in seinem Video, dass ein Messer zwar ein wichtiges Outdoor-Werkzeug sein kann, den Körper aber nicht unmittelbar warm hält. Auch ein Feuerstahl garantiert nicht, dass in jeder Situation sofort ein funktionierendes Feuer entzündet werden kann. Bei starkem Regen, Sturm, Schneefall, fehlendem Brennmaterial, einer Verletzung oder völliger Erschöpfung kann der Aufbau eines Feuers schwierig oder sogar unmöglich sein. Zudem müsste ein Feuer über viele Stunden aufrechterhalten werden. Ein Notfallschlafsack ist dagegen sofort einsatzbereit und benötigt weder Brennstoff noch besondere Fähigkeiten. Man nimmt ihn aus der Tasche, entfaltet ihn und steigt hinein. Gerade in stressigen Situationen ist diese einfache Anwendung ein großer Vorteil.
Da das Material wasserdicht und weitgehend luftundurchlässig ist, kann sich im Inneren Feuchtigkeit sammeln. Der Körper gibt ständig Wasserdampf ab, der durch das beschichtete Material kaum nach außen gelangen kann. Nach längerer Benutzung kann die Kleidung daher feucht werden. Reini Rossmann bringt das Prinzip sinngemäß auf den Punkt: In einer akuten Notsituation ist es oft besser, zunächst warm und feucht zu bleiben, als trocken auszukühlen. Sobald die unmittelbare Gefahr vorüber ist, sollte man den Schlafsack jedoch vorsichtig öffnen, lüften und nasse Kleidung nach Möglichkeit wechseln oder trocknen. Bei sehr niedrigen Temperaturen muss besonders darauf geachtet werden, dass die entstandene Feuchtigkeit anschließend nicht gefriert.
Neben der Nutzung als Notfallschlafsack kann das Material auch auf andere Weise eingesetzt werden. Mit einer Schnur und geeigneten Befestigungspunkten lässt es sich beispielsweise als einfaches Not-Zelt oder provisorischer Wetterschutz aufbauen. Dazu kann der Sack je nach Bauart geöffnet, aufgeschnitten oder über eine gespannte Leine gelegt werden. Die orangefarbene Außenseite sollte sichtbar bleiben, damit die Konstruktion gleichzeitig als Signal dient. Auch als zusätzlicher Regenschutz, Windschutz oder Abdeckung für Ausrüstung kann das Material verwendet werden. Im Notfall kann die auffällige Fläche außerdem ausgelegt oder aufgehängt werden, um die eigene Position für Rettungskräfte besser erkennbar zu machen.
Der Notfallschlafsack ist wiederverwendbar. Nach dem Einsatz sollte er vollständig getrocknet, vorsichtig zusammengelegt und wieder in der mitgelieferten Aufbewahrungstasche verstaut werden. Scharfe Äste, Steine oder Metallkanten sollten vermieden werden, da Beschädigungen die Schutzwirkung beeinträchtigen können. Kleine Risse lassen sich unterwegs gegebenenfalls mit einem geeigneten Reparaturband verschließen. Durch das geringe Gewicht und das kleine Packmaß gibt es kaum einen Grund, auf diesen Sicherheitsgegenstand zu verzichten. Er belastet den Rucksack kaum und kann dauerhaft im Auto, im Tagesrucksack oder in der Notfallausrüstung aufbewahrt werden.
Für Reini Rossmann gehören Rettungsdecken und Notfallschlafsäcke zur grundlegenden Survival-Ausrüstung. Er empfiehlt, sich nicht allein auf Messer, Feuerstahl oder andere klassische Survival-Gegenstände zu konzentrieren, sondern zuerst den Schutz vor den realistischsten und unmittelbarsten Gefahren sicherzustellen. Der hier vorgestellte Notfallschlafsack erfüllt genau diese Aufgabe. Er ist leicht, kompakt, wasserdicht, windabweisend, auffällig und vielseitig verwendbar. Für Wanderer, Camper, Bushcrafter, Reisende, Autofahrer und alle Menschen, die regelmäßig draußen unterwegs sind, stellt er deshalb eine sinnvolle Ergänzung der persönlichen Notfallausrüstung dar. Man hofft selbstverständlich, ihn niemals unter echten Notfallbedingungen verwenden zu müssen. Doch wie Reini Rossmann treffend sagt: Besser haben als brauchen.
Produktdaten:
- geeignet für Camping, Wandern und andere Outdoor-Aktivitäten
- für 1 Person
- bietet durch Aluminiumbeschichtung Wärmeisolierung und Wärmespeicherung, wasserdicht
- klein, leicht, zusammenfaltbar, passt überall hinein: Handschuhfach, Rucksack…
- in Signalfarbe orange, innen silber
- 200 x 90 cm, 110 g
- wiederverwendbar
- mit Aufbewahrungstasche
- kann auch als Not-Zelt aufgebaut werden








Jan Seifert –
Alle packen in ihr Survivalkit viele nützliche Gegenstände aber die wenigsten denken an Wärme, die ist hiermit gegeben
Top Produkt!
Kein verifizierter Kauf. Was heißt das?